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Auf dieser Seite finden Sie Hinweise auf Veranstaltungen, Projekte, Links.

Frühere Hinweise finden Sie in den Seiten  Archiv 2013, Archiv 2012Archiv 2011, Archiv 2010, Archiv 2009, Archiv 2008 und früher.

 

Die dritte Veranstaltung der Konferenzen Offene Archive (2012 in Speyer, 2014 in Stuttgart) wird in Siegen, Kulturhaus LYZ, St. Johann-Str. 18, vom 3. bis 4. Dezember 2015 stattfinden: Offene Archive 2.2 : Social Media im deutschen Sprachraum und im internationalen Kontext. Eine Tagung, organisiert vom Kreis Siegen-Wittgenstein, LWL-Archivamt für Westfalen, der Abteilung Kulturelles Erbe am Stadtarchiv Speyer und ICARUS. Tagungsunterlagen und Anmeldung: lwl-archivamt@lwl.org

 

Karlsruhe 30. September - 3. Oktober 2015: 85. Deutscher Archivtag unter dem Thema Transformation ins Digitale.

 

9. September 2015 im LWL-Archivamt für Westfalen in Münster: Genealogen als Nutzer und Partner der Kommunalarchive. Workshop des LWL-Archivamt für Westfalen

Anmeldung unter www.lwl-archivamt.de oder LWL-Archivamt für Westfalen, Postfach, 48133 Münster.

 

Der Nachlass des schweizerischen Generalkonsuls in Yokohama (Japan), Arnold Dumelin (1844-1905, aus Frauenfeld), geht an das Schweizerische Bundesarchiv in Bern. Arnold Dumelin verbrachte bereits als junger Mann ab 1866 Jahre in Japan und war 1888 bis 1893 Schweizerischer Honorarkonsul in Yokohama (vgl. J. Müller-Dumelin, Reise des Arnold Dumelin nach Japan im Jahre 1866, 1942). Er war der Schwiegersohn des Nationalrats Konrad Egloff und Schwiegervater des Ständeratspräsidenten Jakob Müller.

Eine Auswahl an Dokumenten des Nachlasses wird ab 30. Juli 2015 in einem gemeinsamen Projekt der Diplomatischen Dokumente der Schweiz, des Schweizerischen Bundesarchivs, des Europainstituts der Universität Basel und der Universität Zürich in der Datenbank Dodis nach Übergabe und Freischaltung des Nachlasses von Arnold Dumelin recherchierbar sein.

 

Unter dem Titel "Mapping historical networks" werden am 16. Juli 2015 im Münchner Zentrum für digitale Geschichtswissenschaft dhmuc. die Forschungsbereichskoordinatorin und Chefredakteurin Dr. Christine Gruber und Matej Ďurčo das neue prosopographisch-biographische Projekt APIS der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vorstellen. Die Projektskizze findet im Vortragssaal des Instituto Cervantes München, Alfons-Goppel-Str. 7, 18.00 Uhr statt. APIS steht für das "Austrian Prosopographical / Biographical Information System".

 

Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden (1723-1783) .

Große Landesausstellung Baden-Württemberg in der Kunsthalle Karlsruhe 30. Mai bis 6. September 2015.

30. Mai bis 6. September 2015 Begleitausstellung in der Jungen Kunsthalle: 11 x Karoline Luise.

Abbildung: Jean Étienne Liotard: Prinzessin Karoline Luise von Hessen-Darmstadt, 1745, © Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe.

dazu Vorträge, jeweils 19 Uhr

2. Juli 2015 Prof. Dr. Johannes Grave, Bielefeld: Empfindung, Sinnlichkeit, Geschmack. Zur Theorie und Praxis der Kunsterfahrung im 18. Jahrhundert.

16. Juli 2015 Dr. Christoph Martin Vogtherr, London: Zwei Sammler im Vergleich. Karoline Luise von Baden und Friedrich II. von Preußen.

27. August 2015 Prof. Dr. Marianne Koos, Fribourg / Schweiz: Jean-Etienne Liotard

En voyage. Die Europareisen der Karoline Luise von Baden. Ausstellung im Generallandesarchiv Karlsruhe Juni – Oktober 2015.

 

Für das Jahr 2015 hat der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) „Historische Friedhöfe“ zum Kulturdenkmal des Jahres gewählt. Eine Tagung "Historische Friedhöfe in Deutschland" wird am 12. und 13. Juni 2015 in Kassel gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal/Museum für Sepulkralkultur (AFD) und seinem hessischen Landesverband, der Gesellschaft für Kultur- und Denkmalpflege – Hessischer Heimatbund veranstaltet.

 

Das Historische Museum in Frankfurt am Main zeigt vom 11. September 2014 bis zum 15. Februar 2015 die Ausstellung »Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg«.

 

Die Bayerische Staatsbibliothek in München zeigt vom 19. November 2014 bis zum 1. März 2015 die Ausstellung »Welten des Wissens. Die Bibliothek und die Weltchronik des Nürnberger Arztes Hartmann Schedel (1440-1514)«

 

Die Weingartener Lateinamerika-Gespräche im Tagungshaus Weingarten der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart am 9. bis 11. Januar 2015 haben als Thema: „Geschichte wird gemacht! Vergangenheitspolitik und Erinnerungskulturen in Lateinamerika“. Die Tagung steht unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt und Dr. Rainer Öhlschläger. Sie wird den aktuellen Erinnerungsboom in allen Medien in Lateinamerika im Hinblick auf die Militärherrschaften der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts thematisieren.

 

Im Museum Bautzen – Muzej Budyšin, Kornmarkt 1, 02625 Bautzen, wird vom 29. November 2014 bis zum 11. Januar 2015 wie an vielen anderen Orten eine Krippenausstellung gezeigt. In Bautzen werden speziell Papierkrippen in einer Kabinettausstellung gezeigt. Vom 27. September 2014 bis zum 28. Februar 2015 zeigt das Museum die Sonderausstellung „1815 +/-. Das Bautzener Land und die Entstehung der sächsischen Oberlausitz“. Diese Sonderausstellung korrespondiert der 1. Brandenburgischen Landesausstellung in Schloß Doberlugk vom 7. Juni bis 2. November 2014 zum Thema „Sachsen und Preussen. Szenen einer Nachbarschaft“.

 

Die Münzsammlung des Weinhändlers und Kunstliebhabers Ernst Otto Horn, 1880-1945, umfaßt 46.000 Exemplare. Sie gilt als letztes Beispiel der einst in Sachsen vorhandenen ›Ûniversalmünzsammlungen‹. Die Otto-und-Emma-Horn-Stiftung in Meißen hat mit dem Freistaat Sachsen 2010 eine erste Vereinbarung getroffen, sodaß mit Hilfe der Fritz Rudolf Künker GmbH & Co.KG in Osnabrück 10.554 Stücke angekauft werden konnten. Mehr als 250 Medaillen aus diesem Bestand werden im Dresdner Münzkabinett im Sponsel-Raum des Grünen Gewölbes im Residenzschloß Dresden vom 18. Oktober 2014 bis zum 18. Januar 2015 gezeigt.

 

Die Staatlichen Ethnologischen Sammlungen Sachsen zeigen im Völkerkundemuseum in Herrnhuth vom 28. November 2014 bis zum 22. Februar 2015 die Ausstellung „Aus aller Welt – Neuerwerbungen im Völkerkundemuseum Herrenhut 2010-2014“. Die Ausstellung soll auch Geschenkgeber und Sponsoren würdigen. Einzelne der 150 Objekte wurden bereits im 18. und 19. Jahrhundert von Missionarinnen und Missionaren mitgebracht.

 

Anläßlich des 300. Geburtstags von Adam Friedrich von Löwenfinck, 1714-1754, zeigt die Porzellansammlung im Dresdner Zwinger der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine Ausstellung „Phantastische Welten. Malerei auf Meissner Porzellan und deutschen Fayencen“ von November 2014 bis 22. Februar 2015.

 

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ethnologie der Universität Leipzig vom 7. November 2014 bis zum 22. Februar 2015 im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig die Ausstellung „Vom Wissen der Objekte. Ethnologische Konstellationen“. Dabei sollen Verstehens- und Deutungshorizonte von Objekten im Hinblick auf die ästhetische Erfahrung, die kulturelle Erzählweise und Geschichten über das Sammeln neu eröffnet werden.

 

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg zeigt bis zum 25. Januar 2015 „Kleinkunst im Kleinformat. Deutsche Exlibris vom Ende des 15. bis 18. Jahrhundert“, und zwar in 53 Blättern aus der Graphischen Sammlung. Neun Exlibris lassen sich nur eingeklebt im Buch besichtigen.

Abbildung: Johannes E. Nilson, Exlibris Johannes Reis, 1756, © Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg.

 

Die „Digitale Edition der Tagebücher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg“ soll ein weiterer Baustein in der Plattform elektronischer Editionen „editiones electronicae guelferbytanae“ bilden, die die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel eingerichtet hat.

Fürst Christian II. von Sachsen-Bernburg (Amberg in der Oberpfalz 1599 – Bernburg 1656) [GND] studierte 1608-1609 in Genf und absolvierte eine Tour durch England, Frankreich und Italien. Als „Der Unveränderliche“ wurde er in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen und regierte ab 1630 in Bernburg. Er hat von 1621 bis 1656 Tagebuch geführt und damit das Geschehen des Dreißigjährigen Krieges wie in einem Brennspiegel zusammengefaßt. Die 23 Bände mit ca. 17.400 meist handschriftlich gefüllten Seiten weisen eine große thematische Fülle aus, hohe literarische Qualität, geschliffene Bildungsrhetorik und spiegeln zudem auch eine Subjektive Sicht der Dinge. Ein DFG-Langfristvorhaben wird bis Oktober 2016 zunächst etwa 1500 Seiten des Zeitraums 1635 bis 1637 edieren. Außer einer Einleitung soll die Edition nach Orten und Personen und Volltext durchsuchbar sein. Ein Glossar und Kartenmaterial sollen die entsprechenden Register begleiten. Am 13. November 2014 werden Arndt Schreiber und Antoine Odier in einem Werkstattgespräch im Seminarraum im Zeughaus in Wolfenbüttel das Projekt vorstellen.

Abb.: Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg, Schloss Bernburg. Q.: Museum Schloss Bernburg (MSB).

 

Faszination, Fremdartigkeit, Geheimwissen – die Alchemie wird als Gegenwelt zur Moderne neu entdeckt. Die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel widmet ihr eine Ausstellung: „Goldenes Wissen. Die Alchemie – Substanzen, Synthesen, Symbolik“. Die Ausstellung wird vom 31. August 2014 bis zum 22. Februar 2015 in Augusteerhalle und in der Schatzkammer der Bibliotheca Augusta in Wolfenbüttel gezeigt.

 

Das „Digitale Archiv der Reformation“ ist ein Kooperationsprojekt des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar (Dagmar Blaha, Friedhelm Gleiß, Annette Scherer), des Hessischen Staatsarchivs Marburg (Clemens Joos), des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt, Abt. Magdeburg (Vicky Rothe) und der Thüringischen Universitäts- und Landesbibliothek Jena (Michael Lörzer). Es wird in dem Portal Urmel bereitgestellt. Hier in Urmel wird auch die Flugschriftensammlung der Wartburg Eisenach erschlossen und digitalisiert.

Im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 werden ausgewählte Quellen aus den mitteldeutschen Kernlandschaften der Reformation für eine breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich gemacht. Das Portal www.reformationsportal.de soll im Sommer 2015 online gehen. Eine Arbeitsansicht wurd unter Urmel schon ab Februar 2015 sichtbar sein.

Das Projekt präsentiert sich in zwei Modulen: „Schaufenster“ und „Visitationsprotokolle“, um sowohl die Fachwissenschaft als auch Laien, Bildungseinrichtungen, kirchliche Gruppen und die Orts- und Heimatforschung anzusprechen. Das „Schaufenster“ kontextualisiert etwa 140 ausgewählte Dokumente aus der Reformationszeit. Die Protokolle über die landesherrlich angeordneten Visitationen bieten Momentaufnahmen aus den Kirchengemeinden und stellen wichtige Quellen für die Durchsetzung der Reformation vor Ort und die Entwicklung des landesherrlichen Kirchenregiments dar.

Durch die Datenlieferung an das Archivportal-D und die Deutsche Digitale Bibliothek werden Metasuchfunktionen und neue Auswertungsmöglichkeiten im größeren Kontext eröffnet. Die Indizierung von Orten und Personen nach der Gemeinsamen Normdatei (GND) erlaubt Verknüpfungen mit weiteren digitalen Ressourcen, wie der Deutschen Biographie, der Sächsischen Biographie oder der Hessischen Biografie unter LAGIS.
Vom 26. bis 27. November 2014 wird eine Fachtagung in Jena unter dem Thema „Reformation vor Ort. Zum Quellenwert von Visitationsprotokollen“ das Projekt eröffnen.

Abb. bei wikimedia: Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen, mit den Reformatoren 1532-39 Öl auf Holz aus Toledo, Museum of Art 72,8 x 39,7 cm

 

 

Im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 möchte das Land Sachsen-Anhalt auch die Vielzahl kleinerer Orte mit Schätzen aus alter Zeit ins Licht rücken. Im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zeigt dies vom 6. November 2014 bis zum 15. Februar 2016 eine Ausstellung zusammen mit einem ‚Korrespondenzort-Projekt’ zum Thema „Am Vorabend der Reformation. Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland“: Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Otto-von-Guerike-Str. 68-73, 39104 Magdeburg, Tel. 0391-5403530, www.khm-magdeburg.de. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr. Die Korrespondenzorte sind Groß Ammensleben, Halberstadt, die ehemalige Hansestadt Werben an der Elbe, die Lutherstadt Eisleben, Magdeburg, Mansfeld, Merseburg, Prettin, Quedlinburg, Stendal, Stolberg im Harz und Zerbst. Unsere Abbildung, ein Photo von Wolfgang Guelcker (vgl. CC-.BY www.guelcker.de), zeigt einen Ausschnitt des Nikolaus-Altars in der Mühlhäuser Marienkirche (1485).

 

 

Dem Kaiser auf der Spur – 1200 Jahre Karl der Große und Ingelheim. Ausstellung vom 9. September bis 14. Dezember 2014 in den „Pfalzansichten“ – Altes Rathaus Nieder-Ingelheim, François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein und „Prachtort“ – Museum bei der Kaiserpfalz, François-Lachenal-Platz 5. Geöffnet Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 17 Uhr. In den „Pfalzansichten“ soll der Wandel der Kaiserpfalz aus dem Blickwinkel von Herrschern, Bewohnern, Archäologen und Denkmalschützern gezeigt werden. Im „Prachtort“ soll aus den Funden aus der Karolingerzeit wiederum eine „Schatzkammer“ entstehen. Im Museum bei der Kaiserpfalz ist vom 3. April bis 14. Dezember 2014 zudem die Ausstellung „PERSONENKULT zum KARLSJAHR 2014“ zu sehen.

 

Am 30. September 2014, 19.00 Uhr, wird der neue Band der „Mainzer Regesten für den Zeitraum 1251-1260“ und der Registerband (Band 2/III) zum zweiten Band des von Peter Acht 1968 bis 1971 bearbeiteten „Mainzer Urkundenbuch 1137-1200“ im Stadtarchiv Mainz, Rheinallee 38, durch die Herausgeber Prof. Dr. J. Friedrich Battenberg und Prof. Dr. Wolfgang Dobras und die Autoren Dr. Vasil Bivolarov und Dr. Ludwig Falck vorgestellt: Ludwig Falck, Mainzer Regesten 1251-1260 zur Geschichte der Stadt, ihrer geistlichen und weltlichen Institutionen und Bewohner (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz 38; zugleich Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission NF 36), Darmstadt/Mainz 2014.

 

Das Moses Mendelssohn Zentrum für Europäische Studien an der Universität Potsdam (MMZ) hat mit dem Fraunhofer Institut Berlin IPK eine Kooperation begonnen. Die Kooperation umfaßt neun Projektvorhaben, darunter:

  • Aufbau einer Datenbank zur deutsch-jüdischen Geschichte
  • eine Datenbank zum MMZ-Projekt ‚Bibliothek der verbrannten Bücher’
  • Weiterentwicklung des Fraunhofer Kunstfahnungssystems zur mobilen Provenienzrecherche (betr. Raubkunstfahndung).

Das MMZ bietet auf seiner Homepage – wie das IPG – seine Berichte unter dem Titel „Dialog“ zum Herunterladen, gerade ist Nr. 64, 3/2014, erschienen.

 

Das Staatsarchiv Luzern hat das «Viridarium nobilitatis Lucernensis arboribus genethliacis exornatum in usum Josephi Udalrici Ignatii de Sonnenberg domini in Castelen reipublicae Lucernensis senatoris intimi anno MDCCLXV», eine Sammlung von Stammtafeln von etwa 34 Luzerner Patriziergeschlechtern, online gestellt. Behandelt werden u.a. die Familien Anderallmend, am Rhyn, Balthasar, Bircher, Cloos, Cysat, Dorer, Dulliker, Dürler, Feer, Fleckenstein, Göldlin v. Tiefenau, Hartmann, Helmlin, v. Hertenstein, Holdermeyer, Keller, Krus, Kündig, v. Lütishofen, v. Meggen, Meyer, Mayr v. Baldegg, Mohr, Peyer im Hof, Pfyffer, Pfyffer v. Altishofen, Pfyffer v. Wyher, Ratzenhofer, Rusconi, Schnyder v. Wartensee, Schumacher, Schwytzer, Segesser v. Brunegg, v. Sonnenberg und Zurgilgen.

Auch sonst lohnt ein Blick auf die Homepage des Staatsarchivs mit der Abteilung „Geschichten und Bilder“, aber mehr noch wegen der vorzüglichen Recherchemöglichkeiten.

 

WS 2014/15, TU Darmstadt, Evenarí-Ringvorlesung. Thema: „Stiftungen“ (immer donnerstags, 18-20 Uhr)

 

18.-19. Oktober 2014, 24635 Rickling, Tagungshaus Fichtenhof: 40. Nordelbisches Genealogentreffen u.a. zu den Themen Digitalisierung im Archiv, Kirchenbuchportale und Datenbanken im Internet.

 

 

17.-18. Oktober 2014, Kloster Bronnbach: „Mehr als nur Kirchenbücher“. Quellenseminar für Familienforscher

 

Quellengruppen im Archiv, die für Prosopographie und familiengeschichtliche Forschungen relevant sind: welche gibt es? wie erschließt man sie? wie arbeitet man mit ihnen? Das sind die Leitfragen dieser Veranstaltung von Robert Meier, Würzburg, vom Staatsarchiv Wertheim, in Bronnbach, und Lupold von Lehsten, vom Instituts für Personengeschichte, Bensheim, in Kooperation mit der Otto und Erich Langguth-Stiftung, Kreuzwertheim. Das zweitägige Seminar vermittelt Arbeitstechniken der Historiker für den Umgang mit den Zeugnissen der Vergangenheit im Archiv.

Am 16. bis 18. Oktober 2014 findet in den Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, ein internationaler Kongress über „Die Päpste und die Einheit der Lateinischen Welt – Von Petrus zum Stellvertreter Gottes“ statt. Unter der Leitung von Bernd Schneidmüller, Alfried Wieczorek und Stefan Weinfurter werden namhafte Historiker und Theologen (darunter Bischof Wolfgang Huber, Karl Kardinal Lehmann und der Kirchenhistoriker Hubert Wolf aus Münster) Vorträge halten und diskutieren.

 

13.-14. Oktober 2014, Darmstadt, Wolfskehl-Tagung im Haus Haardteck, Herdweg 79

 

24.-26. September 2014 Magdeburg: 84. Deutscher Archivtag

 

12.-14. September 2014 Kasse: 66. Deutscher Genealogentag

 

9. September 2014 bis 1. März 2015 Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen: Mensch-Natur-Katastrophe. Von Atlantis bis heute

 

29. September 2014 im Haus der Geschichte in Darmstadt, 9.00 Uhr bis 16.15 Uhr: Wissenschaftliche Tagung anlässlich des 70. Jahrestages der Hinrichtung von Wilhelm Leuschner (15. Juni 1890-29. September 1944); mit Vorträgen von Klaus-Dieter Rack, Stephanie Zibell, Axel Ulrich und Siegfried Mielke. Eva Rödel und Christina Stein werden den ›Leuschner-Mitstreiter‹ Ludwig Schwamb vorstellen, Peter Steinbach trägt über den ›gelebten Pluralismus‹ des ›Kreisauer Kreises‹ vor.

29. August bis 23. November 2014 Sonderausstellung des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums in Mainz [Domstraße 3, 55116 Mainz, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa, So u. Feiertage 11-18 Uhr]: Franz von Kesselstatt (1753-1841). Mainzer Domherr, Diplomat und Dilettant in bewegter Zeit. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Kesselstatts Aquarelle mit Ansichten des spätbarocken Mainz. Nach der Auflösung des Bistums lebte er weiterhin im alten Bischofshof. 1814/15 vertrat er die Interessen der Stadt Mainz auf dem Wiener Kongress.

 

 

16.5.2014 bis 2.11.2014 Regensburg

Bayerische Landesausstellung 2014: Ludwig der Bayer. Wir sind Kayser!


 

Abb. spätgotische Grabplatte aus rotem Marmor in der Münchner Kirche Unserer Lieben Frau. Q.: wikimedia: Ludovico_II_Bavaro.

 

Die bedeutenden Repräsentanten der Architektur der Neugotik sind in Hessen Georg Gottlob Ungewitter (1820-1864, GND 119490609) und Carl Schäfer (1844-1908, GND 11860614X). Der Kirchenbau-Architekt Georg Gottlob Ungewitter gründete die „Kasseler Schule“ als erste neugotisch ausgerichtete Architekturschule in Deutschland. Sein bedeutendster Schüler war für den Marburger Raum der dortige Universitäts- und Stadtbaumeister Carl Schäfer. Aber auch als Restaurator und Kunstschriftsteller hat Schäfer gewirkt. Seit 1878 unterrichtete an den Technischen Hochschulen in Berlin und Karlsruhe. Über seine Schüler Hans Poelzig, Fritz Schumacher, Hermann Muthesius und Friedrich Ostendorf hat er ein beachtliches Wirkungsspektrum entfaltet. Jutta Schuchard, 1992 bis 2006 Kustodin des Museums für Sepulkralkultur in Kassel hat eine Ausstellung erarbeitet, die vom 9. Juli 2014 bis zum 6. Februar 2015 in Marburg im Hessischen Staatsarchiv gezeigt wird. Die Ausstellung wird am 8. Juli 2014 mit einem Vortrag von Frau Dr. Jutta Schuchard zum Thema „Neugotik in Kurhessen. Protagonisten – Werke – Wirkungen“ und anschließendem Empfang in Marburg im Landgrafensaal des Staatsarchivs, 18.00 Uhr, eröffnet.

 

 

 

 

 

Quellen- und Archivkunde für Familien- und Heimatgeschichtsforscher

Ein Seminar am 3. bis 5. Juli 2014 veranstaltet vom Hohenlohe Zentralarchiv, Schloss Neuenstein, dem Institut für Personengeschichte und der DAGV

 

Das Seminar beginnt mit Einführungen in die Familienforschung und die historischen Grundwissenschaften der Schriftkunde und Zeitrechnung. Danach werden Quellengattungen vorgestellt, die für Heimat- und Familienforscher zentrale Informationen enthalten, wenn Kirchenbücher und Datenbanken nicht mehr weiterhelfen: Lager-, Gült- und Zinsbücher - Gerichtsakten - Konsistorialakten - Archivalien zu den hohenlohischen Bediensteten. Die Veranstaltung wird durch Führungen durch das Hohenlohe-Zentralarchiv und das Museum des Schlosses Neuenstein abgerundet.

Marburg 2. Juni 2014, Hessisches Staatsarchiv Marburg, Friedrichplatz 5, Beginn 9.30 Uhr:

Bündnisse und Friedensschlüsse in Hessen. Aspekte friedenssichernder und friedensstiftender Politik der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter und in der Neuzeit. Tagung des Hessischen Staatsarchivs Marburg, des Seminars für Neuere Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und der Historischen Kommission für Hessen.

 

Vom 10. April bis zum 27. Juli 2014 zeigt das Historische Museum der Stadt Frankfurt am Main die Ausstellung „Die Holzhausen. Frankfurts älteste Familie“. Rechtzeitig zur Ausstellung erscheint die monumentale Untersuchung von Andreas Hansert: Geburtsaristokratie in Frankfurt am Main. Geschichte des reichsstädtischen Patriziats. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2014, 684 S., ISBN 978-3-205-79486-8. Eine „Bürgervorlesung“, veranstaltet von der „Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen“, gehalten durch den Autor, finden am 4. Juni 2014 und am 21. Mai und 28. Mai im Historischen Museum (Leopold Sonnemann-Saal) statt.

 

Conrad Faber von Kreuznach, um 1500-1552/53: Doppelbildnis Justinian und Anna von Holzhausen, geb. Fürstenberg. 1536. 69 x 98 cm. Mischtechnik/Lindenholz. Städel Museum, Frankfurt am Main. © Städel Museum – ARTOTHEK

 

 

 

Caspar David Friedrich, Der Marktplatz in Greifswald mit der Familie Friedrich, Aquarell, 1818. © Pommersches Landesmusum, Greifswald.

 

Das CDF-Zentrum in Greifswald, getragen von der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e.V. in Greifswald, Lange Straße 57, wo im Hinterhaus die väterliche Seifensiederei Friedrich rekonstruiert wurde, plant für den September 2014 eine Gesamtschau aller Nachkommen des Malers unter Hervorhebung der künstlerischen Begabungen. Die Kunsthistorikerin Susanne Papenfuß plant‚ 'den gesamten Stammbaum von Friedrichs Familie bis ins Jahr 2014' vorzustellen (Ostsee-Zeitung vom 13.3.2014). Zugleich gelang der Vize-Direktorin des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald, Birte Frenssen, der Erwerb von 54 Friedrich-Briefen aus den Jahren 1807 bis 1830 aus Privatbesitz für das Museum. 32 Briefe stammen von CDF, die übrigen von seinen Brüdern und seiner Frau Caroline. Der Erwerb gelang mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder und der Hermann-Reemstma-Stiftung. Im Museum sind bereits über 70 Arbeiten Friedrichs versammelt. Am 30. August 2014 bis 7. September 2014 wird die Ausstellung „Unter Brüdern – Die Geschwisterbriefe von und an Caspar David Friedrich“ in einer Festwoche zum Jahr der Romantik zu sehen sein. Inzwischen werden alle Einrichtungen und Angebote in Greifswald, die sich auf Caspar David Friedrich beziehen, auch im Internet präsentiert: www.caspar-david-friedrich-greifswald.de

 

›Bensheimer Gespräche‹, 24.-26. April 2014

 

»Financiers und Staatsfinanzen« ― Teil I

 

Fürstenlager Auerbach (Tagungsstätte: Historischer Küchenbau),

D - 64625 Bensheim

 

Der Tag der Archive am 9. März 2014 steht unter dem Motto: „Frauen – Männer – Macht“.

Ein besonders umfangreiches Programm bieten u.a. die Archivschule und das Hessische Staatsarchiv in Marburg.

 

Ein sehenswerter Amateurfilm von Robert Reiter über die Digitalisierung der Urkunden des Klosters Stams als Hinweis auf das Projekt www.monasterium.net

 

 

Schulungsreihe für Forscher der Familien- und Heimatgeschichte an der Bayerischen StaatsBibliothek in München:

26. Februar 2014 – Einführung in Forschungsmöglichkeiten an der BSB für Familien- und Heimatgeschichtsforscher

15. Mai 2014 - Datenbanken für Familien- und Heimatforscher

26. Juni 2014 - Digitale Angebote der Bayerischen Landesbibliothek Online für Familien- und Heimatforscher

 

Burg Ludwigstein vor 1920. Neue Forschungen zur Nutzung der Grenzfeste im Werraraum

Symposion am 20. März 2014, 10 – 17 Uhr, Archiv der Deutschen Jugendbewegung

Frau Dr. Susanne Rappe-Weber, Burg Ludwigstein, 37214 Witzenhausen

 

750 Jahre Langsdorfer Verträge

Auf freiem Feld bei Landsdorf unterzeichneten die Landgräfin von Hessen, Sophie, die „filia beata Elizabeth“, und ihr Sohn, Heinrich das Kind, und der Erzbischof von Mainz, Werner von Eppstein, am 11. September 1263 die „Langsdorfer Verträge“. Aus Anlaß der 750. Wiederkehr wurde vom Landesamt für geschichtliche Landeskunde eine Wanderausstellung erarbeitet, die vorzüglich in das damalige Geschehen und die übergeordnete (Verfassungs-) Rechtsentwicklung einführt. Am 23. Januar 2014 wird die Ausstellung im Hessischen Staatsarchiv Marburg eröffnet.

 

 

Für die Gestaltung der Einladung zum 23. Januar konnte Ulrich Ritzerfeld die bedeutende Chronik Georg Spalatins (Chronik der Sachsen und Thüringer, um 1515/1517) nutzen, die für die Forschung bis heute ein noch weitgehend ungehobener Schatz ist, aber bereits online steht. Die Illustrationen hierin stammen immerhin aus der Werkstatt von Lucas Cranach d.Ä.

 

Die Frankfurter Universitätsbibliothek hat unter der Leitung von Dr. Ann Kersting-Meuleman die Porträtsammlung Friedrich Nicolas Manskopf im Rahmen eines DFG-Projektes digitalisiert und online zugänglich gemacht. F. N. Manskopf (1869-1928) war Weinhändler in Frankfurt am Main Diese Sammlung enthält Bildnisse von Personen und Objekten aus dem Musik- und Theaterbereich aus der Zeit von 1700 bis 1900 für die Druckgrafik (4.900 Stück) und von 1860 bis 1944 für die Fotografie (12.500 Stück). Die Abeilungen Karikaturen (1000 Stück) und ›Porträtreproduktionen aus Zeitungen und Zeitschriften‹ (20.000 Stück) sind noch nicht digital zugänglich. Auf der Homepage der J. C. Senckenberg Universitätsbibliothek findet sich auch eine Linkliste „Digitale Bildarchive“.

 

In unseren Mitteilungen 1/2013 haben wir auf Kriegs-Zeichnungen des Windsbacher Schülers Ernst Hopp aus dem Jahr 1916 aufmerksam gemacht. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat zusammen mit dem LVR-Industriemuseum in Oberhausen und Schülern eine ungewöhnliche Website zum Thema 1914 gestaltet: Searching for Traces of 1914.

 

Das „Portrait Archiv“ wird zwar von der Zentralschweiz aus lanciert, kennt aber keine Regionen- oder Landesgrenzen. Das Patronat hat die Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung Luzern inne, unterstützt wird das Portal von den Staatsarchiven Kanton Luzern und Kanton Nidwalden. Im August 2013 sind rund über 60.000 Portraits mit rund 6000 Familiennamen erfaßt und publiziert, 130 ‚User’ haben mitgerarbeitet. Die große Mehrheit der Bilder stammen aus dem 20. und einige auch aus dem 19. Jahrhundert und sind Fotographien. Ältere Bilder finden sich noch sehr selten. Die Bilder dürfen – so die Angabe der Homepage – „für genealogische Forschungszwecke verwendet werden“.

 

In HADIS, dem online-Portal der Hessischen Archive sind nach der Novellierung des Personenstandsgesetzes zum 1.1.2009 und der Einrichtung eines Personenstandsarchivs in Neustadt (Hessen) seit Juli 2010 Heiratsregister der großen Städte Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Gießen und zahlreicher Gemeinden in Ober-Hessen online nutzbar. Man findet sie über HADIS oder LAGIS.