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Forschungspreis der Stiftung für Personengeschichte

Bewerbungsschluß: 31. Oktober 2017

 

 

 

Das Institut für Personengeschichte in Bensheim an der Bergstraße schreibt für das Jahr 2018 erneut einen Forschungspreis aus, der alle zwei Jahre verliehen wird.


Mit diesem Preis soll eine herausragende wissenschaftliche Monographie aus dem Bereich der prosopographischen, biographischen oder genealogischen Forschung ausgezeichnet werden. Die Arbeit sollte in deutscher Sprache abgefasst und kann thematisch in jeder historischen Region Europas verortet sein. Für die historische Zeitstellung ist keine Begrenzung vorgesehen. Die Teilnahme ist offen, eine Beschränkung auf wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten besteht nicht.

 

Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert.

Zur Einreichung der Arbeit wie zur Vergabe des Preises wird darauf aufmerksam gemacht, daß

 

-        Selbstbewerbungen ausgeschlossen sind: der Bewerbung sollten Gutachten von zwei Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen beiliegen, die an Universitäten, Archiven, Bibliotheken, Museen oder Fachinstituten tätig sind;

 

-        dem Vorschlag drei Exemplare der Arbeit beizufügen sind;

 

-        bei einer bereits publizierten Arbeit deren Veröffentlichung zum Bewerbungszeitpunkt nicht länger als zwei Jahre zurückliegen soll;

 

-        über die Bewerbungen eine Jury entscheidet, die aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung/des Instituts für Personengeschichte gebildet wird;

 

-        der Preis geteilt werden kann

 

-        und die Verleihung im Rahmen eines Festaktes stattfindet, den das Institut für Personengeschichte anläßlich der »Bensheimer Gespräche« im April 2018 in Bensheim veranstaltet.

 

Die bisherigen Preisträger waren:

 

2016 Nina Kühnle, Köln:

Wir, Vogt, Richter und Gemeinde. Städtewesen, städtische Führungsgruppen und Landesherrschaft im spätmittelalterlichen Württemberg (1250-1534)

2014 Dr. Kai Drewes, Berlin:

Ritterschlag fürs Judentum? Jüdischer Adel im Europa des langen 19. Jahrhunderts, 2010

2012 Prof. Dr. Oliver Jens Schmitt, Wien:

Skanderbeg. Der neue Alexander auf dem Balkan, Regensburg 2009.

2010 Dr. Simon Karstens, Trier:

Lehrer, Schriftsteller, Staatsreformer. Die Karriere des Joseph von Sonnenfels (1733-1817), Wien/Köln/Weimar, 2011.

 

Bewerbungen und Vorschläge werden bis zum 31. Oktober 2017 erbeten an:

 

Prof. Dr. Volkhard Huth

Institut für Personengeschichte

Hauptstraße 65

64625 Bensheim

huth(at)personengeschichte.de

web: www.personengeschichte.de